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Barmbek Süd

Barmbek Süd


Der Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd gehört zu dem Bezirk Hamburg-Nord und liegt von der Stadtmitte aus gesehen im Nordosten. Im Norden des Osterbekkanals befindet sich Barmbek Nord, östlich des S-Bahndamms schließt sich Dulsberg an, südlich des Eilbekkanals liegt Eilbek, westlich des Winterhuder Weges grenzt der Stadtteil Uhlenhorst an und im Norden des Osterbekkanals, jedoch westlich der Saarlandstraße liegt der Hamburger Stadtteil Winterhude.

Barmbek Süd in Zahlen


Die Fläche von Barmbek Süd beträgt etwa 3,1 Quadratkilometer. Momentan leben mehr als 32.700 Einwohner in diesem Stadtteil von Hamburg, sodass sich eine Bevölkerungsdichte von etwa 10.500 Einwohnern pro Quadratkilometer ergibt.

Interessantes aus der Geschichte von Barmbek Süd


Das Dorf, aus dem der spätere Stadtteil entstanden ist, hatte sein Zentrum an der Hufnerstraße. Dieses Zentrum erstreckte sich um die Gegend der ehemaligen Heiligengeistkirche. Das Dorf erhielt seinen Namen von dem Bach Barnebeke.

Im Jahr 1867 entstand in der Hamburger Straße eine Pferdebahn, während 1895 die Straßen-Eisenbahn Gesellschaft von Hamburg ihren Betrieb aufnahm. Eilbek, bis dato ein Teil von Barmbek, wurde 1894 zum Hamburger Stadtteil erklärt. Bekannt ist Barmbek-Süd auch für den von der KPD initiierten Hamburger Aufstand, der 1923 stattfand.

Das Zentrum des Stadtteils wurde 1943 durch die Bombenangriffe der Operation Gomorrha nahezu vollständig zerstört. 370 Menschen starben damals im Karstadt-Bunker.

Religion in Barmbek Süd


Barmbek Süd ist ebenso wie ganz Hamburg lutherisch geprägt. Obwohl auch viele konfessionslose Bürger in Barmbek Süd leben, gibt es nach wie vor viele Anhänger der evangelisch-lutherischen Kirche. Im Jahr 1902 entstand am alten Dorfplatz die erste Barmbeker Kirche: die Heiligengeistkirche. Weitere Kirchenbauten folgten durch den hohen Bevölkerungszuwachs. Im Jahr 1929 erhielt Barmbek Süd mit der Bugenhagenkirche eine weitere lutherische Kirche.

Das Komponisten-Viertel von Barmbek Süd


In Barmbek Süd gibt es mehrere Straßen, die nach berühmten Komponisten benannt sind. Dazu gehören die Gluckstraße, die Volkmannstraße, die Weberstraße, die Marschnerstraße, die Flotowstraße, die Lortzingstraße, die Spohrstraße und die Schuhmannstraße.

Auch eine Wagnerstraßenbrücke ist in diesem Viertel zu finden. In Immobilienanzeigen, in denen Wohnungen innerhalb dieses Viertels angeboten werden, werden Sie daher häufig auch die Bezeichnung Komponisten-Viertel entdecken. Der Grund dafür, dass so viele Straßen nach Musikern benannt wurden, ist eigentlich ein Missverständnis.

Denn die Wagnerstraße wurde nicht nach dem Komponisten Richard Wagner benannt, sondern erhielt den Namen des Grundeigentümers Franz Heinrich David Wagner. Die damaligen Einwohner gingen jedoch davon aus, dass die Straße nach Richard Wagner benannt sei, weil es eine parallel laufende Richardstraße gab, deren Name jedoch von Richard Bull stammte.

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